Wangentreppe
Bei der Wangentreppe handelt es sich für die meisten von uns um den Klassiker unter den Treppenvarianten die es gibt. Die Wangen sind in zweifacher Ausführung links und rechts der Stufen vorhanden und fixieren diese an ihrer Stelle. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Nuancen bezüglich der Anbringung der Stufen und sie kommt nach wie vor sehr oft zum Einsatz.
Die Unterschiede bei der Wangentreppe
Durch die Wangen entfällt bei der Wangentreppe eine weitere tragende Unterkonstruktion. Die Stufen liegen an den Enden in Ausfräsungen der Wangeninnenseiten. Hierbei wird anhand dieser Ausfräsung zwischen halbgestemmter, eingeschobener, gestemmter oder eingeschnittener Treppe unterschieden. Abhängig von der Lage finden auch die Wangen selbst verschiedene Bezeichnungen. Jenes Übergansstück in Bogenform, welches zwei freie Wangenabschnitte bei Spindeltreppen verbindet, nennt sich Kopfstück. Die bei der Wangentreppe am Treppenauge liegende Wange wird als Freiwange, die an der Wand liegende dementsprechend als Wandwange bezeichnet. Bei der Stufenwange handelt es sich um das Hochkantprofil einer jeden einzelnen Stufe.
Mehr zur Wangentreppe
An Vielfältigkeit, verwendeten Materialien und Mustern ist der Fantasie, genau wie bei der Wendeltreppe, wohl kaum eine Grenze gesetzt bei der Wangentreppe. Ihr Charme ist wohl auch dafür verantwortlich, dass sie sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit erfreut. Zum Einsatz kommt die Wangentreppe in klassischem Aussehen unter der Verwendung von Massivholz oder gegenläufig elegant modern in unterschiedlichen Metallen zum Beispiel als Stahltreppe, mit Glasstufen und ebensolchen Elementen im Geländer oder auch in Kombination mit zarten Holzelementen wie beispielsweise bei den Handläufen, welche dann eine optische Auflockerung darstellen. Eine etwas andere Ausführung des selben Aufbauprinzips stellt die halbgewendelte Wangentreppe dar, dessen Stufen ganz oder teilweise einseitig aufeinander treffen.
Preislich deckt die Wangentreppe ein äußerst breites Segment ab, wobei zu bemerken ist, dass die Preise unter der Verwendung von gewissen Materialien und bestimmter Formen immens ansteigen und auch die Grenze von 10.000 Euro bei weitem mühelos überschreiten können