Betontreppe

Beim Einsatz einer Betontreppe beim Neubau im Privatbereich hat sich einiges verändert und vereinfacht. Oft wird nicht mehr geschalt und gegossen vor Ort auf der Baustelle, sondern die Treppe bauen in den Hallen des jeweiligen Herstellers vorgefertigt, an den Bestimmungsort transportiert und dort eingesetzt. Durch entfallende Schalungsarbeiten, welche oft viel Arbeitszeit in Anspruch nehmen, werden Kosten eingespart.

Interessantes zur Betontreppe

Ein weiterer Vorteil der Montage im Vorfeld ist, dass die Betontreppe bei ihrer Ankunft nach dem Einbau schon zu 100% belastbar ist. Bei der Betontreppe gibt es unterschiedliche Typen, die in Balken-, Tragbolzen-, Blockstufen- und Elementtreppe unterteilt werden. Bei der Elementtreppe handelt es sich um die beschriebene, im Werk komplett vorgefertigte Variante. Diese wird mittels eines Krans direkt an den jeweiligen Standort gehoben. Dies kann auch den Vorteil haben, dass auf der Baustelle provisorische Treppenkonstruktionen entfallen. Die Eindeckung erhält die Betontreppe zu einem späteren Zeitpunkt beim Ausbau des Gebäudeinneren. Bei der Blockstufentreppe finden vorgefertigte Teilelemente aus Porenbeton ihre Anwendung. Im Baukastenprinzip werden die Elemente bei der Montage zusammengesetzt. Die Tragbolzentreppe als Betontreppe ist eine verhältnismäßig leichte Konstruktion. Die tragende Wirkung wird mittels eingelassener Stahlbolzen gewährleistet. Die Betontreppe als Balkenversion besteht aus zwei seitlich anliegenden und einem mittigen, ebenfalls vorgefertigten Balken. Die Stufen werden danach auf diese Balken aufgesetzt. Diese Konstruktion ergibt eine gewisse Leichtigkeit durch die Materialersparnis.

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Noch mehr zur Betontreppe

Bei der Altbausanierung hingegen ist die Betontreppe eine Treppenform, welche eher selten zum Einsatz kommt. Praktischer sind in solchen fällen individuelle oder auch vorgefertigte Treppen aus anderen Materialien wie Holz oder Stahl. Beim Preis kann für eine gewendelte Geschosstreppe mit knapp 3000 Euro netto gerechnet werden. Dies ist nur ein ungefährer Richtwert und im Gegensatz zu einer Treppe aus Metall oder Holz gilt es zu bedenken, dass auch noch der Kostenaufwand für die Arbeitszeit und den Materialaufwand für die Einkleidung hinzu kommt.

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